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Walter und Margarete Müller Stiftung

Walter und Margarete Müller Stiftung

Walter und Margarete Müller Stiftung 

Die "Walter und Margarete Müller"-Stiftung wurde 1989 ins Leben gerufen.

Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige oder mildtätige Zwecke entsprechend der Satzung, nämlich die Förderung von männlichen und weiblichen qualifizierten Auszubildenden im Kochberuf, qualifizierten Koch-Commis, Köchen, Köchinnen oder auch chefs de partie durch Gewährung von Stipendien oder Zuschüssen.

Seit Errichtung der Stiftung haben weit mehr als 500 Personen Einzelstipendien für Maßnahmen der Aus- und Weiterbildung erhalten. Neben Einzelmaßnahmen werden übergeordnete und berufsausbildungsbegleitende Maßnahmen gefördert. Die Stiftung stellt darüber hinaus Sach- und Geldpreise und Förderungen im Zusammenhang mit Kochwettbewerben und Meisterschaften im Kochberuf zur Verfügung.

Die für die Stipendien jährlich aufgewendeten Fördermittel betrugen im Durchschnitt der letzten Jahre ca. 250.000 €.

Sitz der Stiftung ist Hamburg.

Die Stiftung wird vertreten durch den Vorstand, der sich wie folgt zusammensetzt:

  • Jürgen Dehn, Gastronom
  • Dieter Kück, Wirtschaftsprüfer
  • Holger Pannek, Richter i.R.
  • Wolfgang Sprandel, Dipl.-Kfm.

 

 

Walter und Margarete Müller

Der Begründer der Stiftung, Walter Müller, der gemeinsam mit seiner Frau Margarete die Stiftung gegründet hat, wurde am 13. Mai 1918 in Berlin geboren. Dort besuchte er die Grundschule und das Gymnasium. Nach der mittleren Reife erlernte er den Beruf des Kochs. Er arbeitete in internationalen Häusern. Walter Müller ging in seinem Kochberuf völlig auf. Einer steilen Karriere kam der Krieg zuvor, den er von Anfang bis Ende mitmachte.

Nach dem Krieg fand Walter Müller ein neues berufliches Tätigkeitsfeld in Hamburg. Er machte sich in Eppendorf mit dem Restaurant Hilmer selbständig, das er sehr bald zu einem kulinarischen Mittelpunkt in Hamburg dank seiner Kreativität, Energie und Ausdauer gemacht hat. Ihn unterstützte dabei seine am 15. April 1912 in Kiel geborene Frau Margarete, eine gebürtige Schleswig-Holsteinerin, die genau wie er, von morgens bis spät in die Nacht auf den Beinen war, um die Gäste zu betreuen.

Als der damalige Ausstellungspark Planten un Blomen in Hamburg einen Gastronomen suchte, der die großen Festhallenbetriebe bewirtschaften konnte, meldete sich Walter Müller. Der Vertrag kam zustande.

Das schwierige Geschäft einer kultivierten Messegastronomie, das sich durch ausgesprochene Stoßzeiten im Service und in der Küche charakterisiert, hat Walter Müller mit seinen besonderen Talenten meisterlich beherrscht. Dazu gehörte die Verbindung von gastronomischem Wissen und Können mit kaufmännischem Geschick und organisatorischem Spezialistentum.

Sein erfolgreiches Wirken in den Festhallenbetrieben brachte es fast zwangsläufig mit sich, daß die Kollegenschaft auf ihn aufmerksam wurde. So wurde er im Jahre 1965 Vorsitzender der Fachabteilung Mittel- und Großbetriebe innerhalb des Landesverbandes des Gaststätten- und Hotelgewerbes der Hansestadt Hamburg e.V. Auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn wurde er auch Vorsitzender der Fachgruppe Gaststätten und verwandte Betriebe und damit einer der stellvertretenden Präsidenten des o.g. Verbandes.

Er war ein Mann mit vielseitigem Interesse, das weit über das Berufsspezifische hinaus ging. Was er anpackte, wurde von ihm niemals oberflächlich, sondern mit großer Gründlichkeit betrieben.

Die finanziellen Grundlagen der "Walter und Margarete Müller"-Stiftung haben ihre Ursprünge im Beginn seiner Selbständigkeit. Walter Müller war ein außerordentlich sparsamer Mann und lebte mit seiner Frau Margarete vorbildlich und bescheiden. Durch Sparsamkeit, Umsicht und Zielstrebigkeit schaffte er das Stiftungsvermögen, das heute eine großzügige Unterstützung tüchtiger Köche und Gastronomen ermöglicht.

Walter Müller starb nach langer Krankheit am 11. Juli 1988 und ist auf dem Friedhof in Hamburg-Ohlstedt begraben. Dort ruht auch seine Ehefrau Margarete Müller, die die Stiftung mitbegründet hat.

Dem Andenken von Margarete und Walter Müller ist die Stiftung gewidmet. Der Stiftungsvorstand erwartet von den mit den Mitteln der Stiftung Bedachten, daß Sie sich stets an die Stifter erinnern mögen, die vorbildlich waren im Beruf und im Umgang mit ihren Mitmenschen.

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Stiftungsleistungen

Die "Walter und Margarete Müller"-Stiftung unterstützt die Förderung von männlichen und weiblichen qualifizierten Auszubildenden im Kochberuf, qualifizierten Köchen, Köchinnen und chefs de partie durch Gewährung von Stipendien oder Zuschüssen

a.     zum Besuch einer der staatlichen Hotelfachschulen im Bundesgebiet,

b.     zum Besuch einer hochqualifizierten ausländischen Hotelfachschule,

c.     zum Besuch der Fachhochschule für Fremdenverkehr im zweiten Bildungsweg,

d.     zur Vorbereitung und Absolvierung der Prüfung zum Küchenmeister,

e.     zum Besuch der Cornell University für Fremdenverkehr und Marketing-Ausbildung in der Hotellerie,

f.      zur Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbewerben für Köche, Köchinnen und Auszubildende im Kochberuf,

g.     zum Besuch anderer Aus- und Fortbildungsinstitutionen,

h.     zur Vorbereitung auf die Ausbildung zum Kochberuf mit begleitender praktischer Ausbildung in entsprechenden Bildungszentren,

i.      für die Vermittlung zusätzlicher Fertigkeiten im Kochbereich von ausgebildeten Restaurantfachleuten,

j.      für den Austausch von deutschen und ausländischen Köchen und Köchinnen,

k.     zum Besuch von Fortbildungsseminaren für Köche, Köchinnen und Auszubildenden für den Kochberuf zum Erwerb betriebswirtschaftlicher Kenntnisse.

Förderkriterien

Der Stiftungsvorstand entscheidet gemäß Satzung und aufgrund der schriftlichen Antragsunterlagen über die Gewährung von Stipendien oder Zuschüssen.

Berufliche Grundvoraussetzungen:

1.     Die Bewerber sollen grundsätzlich eine abgeschlossene Berufsausbildung in dem gastgewerblichen Ausbildungsberuf Koch/Köchin vorweisen bzw. in entsprechender Ausbildung stehen.

2.     Die Bewerber müssen überdurchschnittliche Leistungen in Theorie und/oder Praxis nachweisen. Soweit sie nach abgeschlossener Ausbildung bereits über weitere praktische Tätigkeiten im Gastgewerbe verfügen, sind auch diese anzugeben.

3.     Qualifizierte Köche und Köchinnen mit überdurchschnittlichen Leistungen können ebenfalls ein Stipendium erhalten, auch wenn sie keinen Gehilfenbrief haben. Sie müssen aber eine mindestens fünfjährige Praxis nachweisen. Dies kann auch für Patissiers in besonderen Fällen zutreffen.

4.     Die Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbewerben für Auszubildende im Kochberuf ist ebenfalls zuschußfähig. Die Zuschüsse können nach der Satzung nur den Teilnehmern selbst gezahlt werden.

5.     Die Stiftung erwartet während der Aus- bzw. Fortbildung in der Regel einen kurzen Bericht der Stipendiaten über den Stand der Aus- bzw. Fortbildung. Dies kann auch durch Einreichung von Zwischenzeugnissen geschehen.

6.     Ein Rechtsanspruch auf die Leistung der Stiftung besteht erst nach einer Förderzusage durch den Stiftungsvorstand mit den damit verbundenen Auflagen. Grundvoraussetzung ist der erfolgreiche Abschluss der Aus- bzw. Fortbildungsmaßnahme. Diesen haben die Stipendiaten der Stiftung durch Vorlage der entsprechenden Abschlusszeugnisse bzw. Diplome nachzuweisen. Die Zahlung der Fördermittel erfolgt erst nach Vorlage dieser Dokumente.

Bewerbung

Für die Bewerbung um ein Stipendium oder einen Zuschuß bei der "Walter und Margarete Müller"-Stiftung ist ein Personalbogen auszufüllen, den wir Ihnen auf Ihre schriftliche Anfrage (Telefax, E-Mail) nach verbindlicher Anmeldung zu der von Ihnen geplanten Aus- bzw. Fortbildung gerne zuschicken. Damit wir die Möglichkeit haben, Ihren Antrag gründlich zu prüfen, benötigen wir

1.     Den ausgefüllten Personalbogen einschließlich Lichtbild und aller Zeugniskopien,

2.     einen tabellarischen Lebenslauf,

3.     ein Zwischenzeugnis Ihres augenblicklichen Arbeitgebers,

4.     die verbindliche Anmeldung zu der beabsichtigten Aus- bzw. Fortbildung,

5.     eine Aufstellung der Kosten,

6.     Gründe für die Entscheidung des von Ihnen gewählten Fortbildungsinstituts,

7.     den Bewilligungsbescheid über Ausbildungsförderung nach dem Ausbildungsförderungsgesetz (BAFöG),

8.     den Bewilligungsbescheid über Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) und

9.     ein polizeiliches Führungszeugnis, nicht älter als drei Monate.

Der Lebenslauf und die Angaben zum Berufsziel sollten in deutsch und bei beabsichtigtem Auslandsaufenthalt auch in englisch bzw. der Sprache des Landes sein, in dem Sie Ihren Aufenthalt zur Aus- bzw. Fortbildung nehmen.

Sofern Sie keine Leistungen zu 7. und 8. erhalten, fügen Sie bitte die negativen Bescheide bei. Erklären Sie bitte ausdrücklich, dass Sie von keiner Seite bei dieser Fortbildungsmaßnahme unterstützt werden.

Anträge werden nur bearbeitet, wenn alle Unterlagen beigefügt sind. Dazu gehört auch die verbindliche Anmeldung zu der geplanten Weiterbildung und die vollständige Kostenaufstellung. Bitte beachten Sie, daß der Antrag für ein Stipendium vor Beginn der Fördermaßnahmen eingereicht sein muß. Anträge bitte nicht per Einschreiben schicken.

Gern sichern wir Ihnen eine sachliche Prüfung zu. Sie erhalten danach Antwort über das Ergebnis. Gleichzeitig bestätigen wir Ihnen, dass Ihre Unterlagen entsprechend dem Datenschutzgesetz für keinen anderen Zweck verwendet werden.

Kontakt

"Walter und Margarete Müller"-Stiftung
Badestraße 24
20148 Hamburg

Telefon:    040-51491800   
Telefax: 040-51491801

E-Mail: muellerstiftung@hotmail.com

23.03.2009, 21:51 von Ctefan Wohlfeil | 51910 Aufrufe
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