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„Pangram‘s Kitchen“, eine Suche nach dem persönlichen Geschmack – oder: warum meine Erdbeere ganz anders schmeckt als deine.

„Pangram‘s Kitchen“, eine Suche nach dem persönlichen Geschmack – oder: warum meine Erdbeere ganz anders schmeckt als deine.

„Pangram‘s Kitchen“, eine Suche nach dem persönlichen Geschmack – oder: warum meine Erdbeere ganz anders schmeckt als deine.

27 Gaumen – 27 Geschichten. Und das, obwohl es nur ein Menü gibt. Am 25. Februar 2011 startet in Berlin ein Experiment; ein reisendes Restaurant, „Pangram‘s Kitchen“, verwöhnt seine Gäste mit höchster Kochkunst. Und kaum genossen, verschwindet es wieder. Zurück bleibt nur die Erinnerung an Gaumenfreuden – und ein kleines Büchlein, voller Erlebnisse und Erfahrungen über den Genuss.

Was ist „Pangram’s Kitchen“? Es ist tatsächlich ein Restaurant, aber eben ohne festen Standort. Und es wirkt nicht wie ein Restaurant sondern eher wie eine Installation. Keine fein gedeckten Tafeln sondern Bistro-Tische aus Eisdielen füllen den Raum. Dennoch wird hier auf hohem Niveau gekocht. Die erfahrenen Köche Daniel Bucher und Patrick Klaus laden Gäste ein und verwöhnen sie an ungewöhnlichen Orten: unter Eichen an der Isar, im Museum neben van Gogh oder in der Berliner Ringbahn. Die Menüs sind dabei jeweils ganz genauso überraschend. Und so wie die Orte muss auch das Publikum gemischt sein, von Architekten und Journalisten über Musiker und Regisseure bis hin zu Studenten oder Passanten.
Denn nicht die Menüs stehen im Vordergrund, sondern die Gäste. Sie sollen nämlich ihr Geschmackserlebnis reflektieren und assoziieren, darüber sprechen und es anschließend niederschreiben, so dass jeder Gaumen seine eigene Geschichte entspinnt. Es geht nicht um Gourmetkritik. Es geht um Liebe zum Essen, zum Trinken, zum Genießen, wiedergegeben von jedem Gast persönlich und auf seine Art und Weise. Hier folgt der zweite Teil von „Pangram’s Kitchen“: Die Ess-Geschichten finden Platz im gleichnamigen Begleitheft, das von den Hamburger Künstlern Nizza.cc gestaltet wird.
Wenn der letzte Gang gegessen und das letzte Glas Wein getrunken ist, dann beginnt das wahre Experiment. Denn die Worte, die beschreiben, wie sich ein gelungenes Gastmahl anfühlt, müssen erst noch gefunden werden.

18.02.2011, 13:24 von Daniel Bucher | 15287 Aufrufe
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