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Grenzwerte für radioaktive Belastung von Lebensmitteln aus Japan

Grenzwerte für radioaktive Belastung von Lebensmitteln aus Japan

Gemeinsame Presseerklärung von foodwatch und Umweltinstitut München e.V.: Grenzwerte für radioaktive Belastung von Lebensmitteln aus Japan erhöht – Bundesregierung informiert Öffentlichkeit nicht

so titelte foodwatch.de am 29.03.2011.


Die Verbraucherorganisation foodwatch und das Umweltinstitut München e.V. haben die Informationspolitik der Bundesregierung über die Lebensmittelsicherheit nach der Reaktorkatastrophe in Japan kritisiert.

So sollen die EU-weit geltenden Grenzwerte für die radioaktive Belastung von Lebensmitteln deutlich erhöht worden sein.
Die Einfuhrmengen der Lebensmittel aus Japan nach Europa sind wohl sehr gering. Aber problematisch ist die Handlungsweise der EU-Kommission, welche die Grenzwerte jetzt heraufsetzte - z.B. für Milchprodukte auf nahezu das Dreifache, bei Fischöl oder Gewürzen noch wesentlich mehr.

Seit Tschernobyl (1987) können im Falle eines "nuklearen Notstandes" die Höchstgrenzen für die zulässige radioaktive Belastung von Lebensmitteln angehoben werden, um einer Nahrungsmittelknappheit vorzubeugen.
Da diese derzeitig wohl kaum droht, schon gar nicht mit dem geringen Anteil an Lebensmitteln japanischer Herkunft, stellt sich die berechtigte Frage, warum die Grenzwerte gerade jetzt (klammheimlich) angehoben wurden.

01.04.2011, 08:42 von RolWg | 14703 Aufrufe
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