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Das Kochfestival „Geschmackstraße“ in Koszalin

Das Kochfestival „Geschmackstraße“ in Koszalin

Bericht über einen Ausflug zum Kochfestival „Geschmackstraße“ in Koszalin
von Gerald Wetzel 

Herzlich willkommen zu einem Ausflug nach Polen. Kommen Sie mit uns, dem Zweigverein 212 - Verein der Köche Mecklenburg- Vorpommern-Neubrandenburg e.V., seinem Vorsitzenden, Vereinsbruder Kai-Uwe Röhrich vom Hotel Norddeutscher Hof in Usedom auf Usedom (die Stadt wie die Insel) http://www.norddeutscherhof.de/14.html und dem Vereinskollegen Thomas Mosler an die wundervolle polnische Ostseeküste nach Koszalin (gesprochen Koschalin). Ein Reise in ein mir bereits bekanntes Land und eine bekannte Gegend. Trotzdem sind wir neugierig, denn erstmals ist es eine Reise mit kulinarischem Ziel, zu einem Festival des Geschmacks im Polnischen.

Gerald Wetzel

Zum Organisator

Eingeladen zur „Geschmackstraße“, nach Koszalin http://de.wikipedia.org/wiki/Koszalin, die zweitgrößte Stadt in der polnischen Woiwodschaft Westpommern, hatte das Kulturzentrum 105, http://ck105.koszalin.pl/; der rührige Projektträger des polnisch-deutschen Kulturevents schlechthin, für den 07. Juli 2012. Es ist ein Folgeprojekt der Jahre 2006- 2008 mit den damaligen deutschen Berufsschulpartnern aus Schwedt. Nun gab es eine Fortsetzung als Neuauflage mit einem Wettbewerb und dem Wettbewerbsthema

‚Honig’.

Zu den Partnern

Partner des Kulturzentrums waren der Verband der Köche Deutschlands, Zeigverein Mecklenburg-Vorpommern-Neubrandenburg e.V., der Imkerverein Insel Usedom „Imkerverein Usedom e.V.“ http://www.aepnet.de/usedom-zimmervermittlung/Imkerei/default.htm mit seinem Vorsitzenden Lothar Wilke und dem polnischen Imkerverein und die Kommunalgemeinschaft Europaregion Pomerania e.V. http://www.pomerania.net/main.cfm.

Dieses Projekt wurde durch die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung unterstützt, dem Programm INTERREG IV (Fonds für kleine Projekte der Euroregion Pomerania).

Zum Wettbewerb

Aufgerufen waren alle Produzenten von und mit Honig aus der Euroregion Pomerania http://de.wikipedia.org/wiki/Euroregion_Pomerania. Die Euroregion Pomerania ist eine Euroregion im nordwestlichen Polen, im nordöstlichen Deutschland und im südwestlichen Schweden. Sehr viele folgten dem Ruf, von der Imkerei bis zum Restaurant, vom Kerzenproduzenten bis zum Honigbäcker, deren Vereine und deren Fans.

An 10 Ständen präsentierten sich Restaurants und Vereine mit Ihren Speisen. Die Gerichte wurden von einer polnisch deutschen Jury aus Journalisten und Fachleuten bewertet und prämiert.

Die Sieger

Sieger wurde das Restaurant Bergmühle aus Bansin http://www.bergmuehle-bansin.info/   von der Insel Usedom mit dem Gericht:

Fleischspieß vom Geflügel mit warmen Früchten und Honigsoße

Den zweiten Platz errang der Zweigverein des VKD Mecklenburg-Vorpommern-Neubrandenburg e.V. mit dem pommerschen Originalgericht:

Surf & Turf (Land & Meer) von Ente u Flusskrebs mit Kartoffeltaler

Danke den Matadoren Vorort und jenen in der Vorbereitung (Rolf Woitchikowski) für ihr Engagement, die Zeit, den Einsatz den Eifer. Die Nachfrage hat es bewiesen, 600 Portionen in drei Stunden sind rekordverdächtig. Die Soße war  es sowieso!

Platz drei ging an:  Unternehmen aus Koszalin.

Die Stimmung

Einfach großartig. Hunderte von Genuss verspürenden Menschen pilgerten die „Geschmackstraße(n)“ entlang und freuten sich über die Vielfalt der Eindrücke und Geschmackserlebnisse, schwelgten im Naschen und den vielen Worten der Genussvermittlung, teilten ihre Eindrücke mit den Nachbarn, den Kindern den Eltern, dem Kollegen.

Tolle Stimmung, tolles Flair,  tolle Organisation (auch wenn manchmal einige Tropfen vom Himmel fielen). Vielen Dank.

Wetzel 2

Unser Beitrag

Als Fangruppe des VKD, Köche-Verein Neubrandenburg waren wir, der 1. Vorsitzende des Koch-Club Kassel e.V., Jürgen Stöter und meine Wenigkeit vom Usedomer Köche Klub e.V. sowie die treue Fangemeinde unserer Frauen nachgereist, durch den strömenden Regen in den Sonnenschein der Stadt und konnten dem großartigen Publikum die Grüße unseres Berufsverbandes, von Feinschmeckern zu Feinschmeckern, überbringen. Dabei kam ein unbändiges Gefühl in uns und den Beteiligten auf:

Nicht nur die Musik ist grenzenloser Emotionsträger und Verständigungsmittel, sondern auch der gute Geschmack. Denn jedes Land hat seine Feinschmecker.

Nachtrag

Nun wohne ich bereits sieben Jahre an der Deutsch-Polnischen Grenze im Ostseeheilbad Ahlbeck und wir kaufen unsere Frischeprodukte prinzipiell auf dem Wochenmarkt in Swinemünde, fast am Hafen dieser Stadt ein, aber Polnisch kann ich immer noch nicht.

Dafür müsste ich mich schämen. Ich tue es auch, denn immer mehr polnische Menschen, welche ich kennenlerne sprechen zunehmend Deutsch und zunehmend besser Deutsch. So auch Izabela Wilke, die Organisatorin des Kochfestivals „Geschmacksstraße“. Ihre Übersetzung des Küchenmeisters mit Kochmeister ließ mich aufhorchen und nachdenken, denn den Fleischermeister nennt man auch nicht Fleischereimeister usw., oder wäre das besser?

Bleiben wir Neugierig in Sachen guter Geschmack.

Danke sagt Ihnen und allen Enthusiasten der Verständigung über den guten Geschmack

Ihr Feinschmecker

Gerald Wetzel

P.S.

Ganz nebenbei haben wir ein wirklich traumhaftes Restaurant mitten in der Stadt entdeckt. Versteckt neben dem Museum, eigentlich auf dem Museumshof. Es war uns eine Augenweide, eine Gaumenfreude und eine Labsal der Gastfreundschaft. So wie man sich es im Bilderbuch vorstellt, bis zum Preis der Leistung. Zu Recht nennt es sich Wirtshaus Gospoda http://www.gospodajamnenska.pl/galeria.php 

11.09.2012, 21:30 von Webmaster | 13130 Aufrufe
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