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- Sushi - Shoko erzählt über asiatische Küche

- Sushi - Shoko erzählt über asiatische Küche

Sushi

- Sushi -

Falsche Vorstellungen von der Sushi-Herstellung sind folgende :

  • Man verwendet Klebreis.
  • Beim Reiskochen fügt man Essig und Mirin in den Reis zu.
  • Nori-Seetangblatt muss vor der Verwendung angefeuchtet werden.
  • Sushi wird immer mit rohem Fisch zubereitet.
  • Beim Essen nimmt man Wasabi, grünen Meerrettich, in die Sojasauce.

 

Der Ursprung von Sushi stammt aus Süd-Ost-Asien, Vermutlicherweise aus Thailand.

Seit mehr als 2000 Jahren wird Fisch aus Flüssen und Seen konserviert, indem man ihn monatelang mit Salz und gekochtem Reis einlegt. Nach dem Einlegen wird das Fischfleisch sauer, weich und stink aber ist Reich an Aminosäuren, Milchsäuren und anderen Nährstoffen. Der Fisch wird als Würzmittel oder als Bestandteil von Salaten und gegarten Gerichten verwendet. Diese Konservierungsmethode wurde um 7. Jh. n.Chr. nach Japan gebracht. In Japan wird der eingelegte Fisch Funazushi oder Narezushi genannt und wird aus japanischem Karpfen, der Rogen am Bauch trägt, Salz und Reis hergestellt.

Thai 

 

Aber die Herstellung diesen Sushis dauert mindestens 1 Jahr. Diejenige, die heißen Hunger auf dieses Sushi hatten, fanden die einjährige Herstellung zu lang, und deshalb haben sie angefangen, innerhalb kürzester Zeit das Sushi aus mariniertem Fisch, gekochtem Reis, Essig und Salz herzustellen.

 

Oshi-Sushi (auch Osaka-Sushi oder Hako-Sushi genannt) wurde Vermutlicherweise im 18. Jh. n. Chr. erfunden. Man nimmt eine Holzkasten namens Oshigata, legt eine Scheibe mariniertes Fischfilet auf den Boden der Kasten, gibt sauer zubereiteten Sushi-Reis darauf und presst sie mit dem Holzdeckel. Das gepresste Sushi wird aus der Kasten herausgenommen und geschnitten.

  

Nigiri-Sushi (in der Hand gepresstes Sushi) und Maki-Sushi (gerolltes Sushi = Seetangrolle), die Ihr kennt, wurden am Anfang 19. Jh. n. Chr. in Edo, damaliger Tokyo, erfunden und wurden Edomaezushi (Sushi nach Edo-Art) genannt. Als Zutaten nahm man gekochten oder marinierten Fisch (keinen rohen Fisch), gesäuerten Reis, geriebenen Meerrettich und Nori-Seetang. Kleine Häppchen waren ideal als Snack auf der Straße zu verzehren. Dieses Edomaezushi ist erst nach dem großen Tokyo-Erdbeben vom 1923 in ganzem Japan verbreitet, weil Sushi-Köche, die durch das Erdbeben ihre Arbeit in Tokyo verloren hatten, nach ihrer Heimat zurückgekehrt sind und dort Sushi-Restaurants aufgemacht haben. Sushi mit rohem Fisch wurde damals kaum angeboten, aber nach der Erfindung von Eismaschine, Kühlschrank und Transportmittel kam Sushi mit rohem Fisch häufiger vor.

 

In unser Zeit wird Sushi aus allen möglichen Zutaten zubereitet, und die Form von Sushi entwickelt sich ständig.

 

Bei der Sushi-Zubereitung nimmt man normalen Rundkornreis und niemals Klebreis. Der Klebreis enthält nicht nur Amylose, sondern auch Amylohpektin, deshalb wird der Reis nach dem Kochen entweder sehr hart oder zu Blei, was nicht für die Sushi-Herstellung geeignet ist. Bei der Zubereitung von Sushi-Reis fügt man erst nach dem Kochen Sushi-Essig aus Getreideessig, Zucker und Salz in den Reis zu. Und der Nori-Seetang wird vor dem Verwenden nicht angefeuchtet, ansonsten schrumpft er sich und wird unverwendbar. Und da Sushi bereits mit Wasabi, japanischem Meerrettich, hergestellt ist, nimmt man Wasabi nicht in die Sojasauce.

 

 

 

12.04.2009, 19:13 von Shoko | 22024 Aufrufe
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