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- Fischmarkt - Shoko erzählt über asiatische Küche

- Fischmarkt - Shoko erzählt über asiatische Küche

- Tsukiji – Fischmarkt in Tokyo -

Ich habe Tsukiji-Fischmarkt, den größten Fischmarkt auf der Welt, in Tokyo besucht.

Wir waren gegen 6:00 Uhr dort. Es war regnerisch, aber die Temperatur dieses Sommermorgens war sehr angenehm.

Der Stadtteil südlich von Tokyo war bereits voll von Menschen, und man hörte laute Stimmen von Verkäufern, Hupsignale und Lärm der Motoren von Mini-Transportern. Geschäfte und Sushi-Restaurants neben dem Fischmarkt waren schon geöffnet. Der Tag hatte längst begonnen.

Wir begaben uns in den Fischmarkt. Es gab Hunderte von kleinen Fischständen. Wir wussten nicht, wo wir anfangen sollten. Aber es war uns egal, und wir sind einfach reinmarschiert.

Durchgänge zwischen den Verkaufsständen waren sehr eng und wir durften uns nicht überall aufhalten. Als ich Fotoaufnahmen machte, bildete sich bereits nach einigen Sekunden ein Stau von Menschen. Es musste alles schnell gehen.

     

Kugelfisch, Makrele, Dorade, Zander, Aal, Tintenfisch, Garnelen, Haifisch, Seeigel, Königsfisch, Silago, Bonito ..... Es gab nichts, was uns fehlen würde. Beim Vorbeigehen einer Kiste mit Muscheln wurden wir mit Wasserpistolen attackiert (Nein, Muscheln haben Wasser ausgespuckt, und wir sind tatsächlich nass geworden.).

An vielen Ecken der Verkaufsstände konnte man Verkäufer beim Zerlegen von Thunfisch zusehen. Ein Mann hatte ein etwa 2 m langes Messer in der Hand, und zwei weitere Männer halfen ihm. Das Zerlegen von Thunfisch ist keine leichte Arbeit, aber bei ihm sah es so einfach aus, als ob er zartes Fleisch in Stücke teilen würde.Um gefrorenen Thunfisch zu zerlegen, benutzt man eine spezielle

elektrische Säge.

 

 

 

 

 

 

Um zu erfahren, in welchem Teil des Fischmarkts Thunfisch versteigert wurde, mussten wir nicht 

lange suchen. Man sah Männer mit Schubkarren oder kleinen Wagen, die mit Thunfisch beladen waren. Dort, woher die Männer mit Thunfisch kamen, befand sich die Thunfisch-Verkaufshalle. Leider war die Versteigerung schon vorbei, weil wir erst gegen 6:30 Uhr (morgens!) dort waren.

Nach dem Verkauf von Fisch bleiben leere Kisten übrig, und sie werden in einer kleinen Fabrik zerkleinert um diese für die Wiederherstellung verwendbar zu machen. Als wir dort waren, war der Berg von Kisten noch etwa 3 m hoch, aber gegen Mittag wird er jeden Tag höher als das Dach, auch wenn die Zerkleinerungsmaschine voll im Einsatz ist. Das spektakuläre Bild mit leeren Kisten muss man sich einmal ansehen, wenn man diesen Fischmarkt besucht.

Mit mir sind auch zwei deutsche Freunde auf dem Fischmarkt gewesen. Ihnen ist aufgefallen, dass es nicht nach Fisch roch. Ja, was bedeutet „ Geruch nach Fisch“? Die Freunde meinten unangenehmen Fischgeruch. Aber Fische riechen bei uns, Japanern, nach Fisch und nicht nach altem Fisch !!!!

Und sie haben mir gesagt, „es gab keinen Seeteufel und keine geräucherten Fische“. Na, logisch. Seeteufel hat Saison im Winter, und Japaner essen keine geräucherten Fische. 

Nach dem Besuch des Fischmarkts bekam ich einen großen Appetit auf rohen Fisch. Ich war aber gut zu meinen Freunden, und wir haben ein europäisches Frühstück in einem kleinen Café bestellt.

 

10.08.2009, 12:00 von Shoko | 24428 Aufrufe
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